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Es gibt Orte, die man nicht betritt – man gleitet in sie hinein.

Ein Raum jenseits des Alltäglichen, jenseits von Namen, Pflichten und Rollen, die man sonst trägt.

Hier darfst du wählen: ablegen oder annehmen. Verschwinden oder sichtbar werden.

​​

Du sitzt auf dem Stuhl.
Der Raum ist still, nur dein Atem setzt den Takt.
Vor dir liegt die Wahl: die Maske tragen – oder sie ablegen.

Mit der Maske bist du sicher. Sie gibt Halt, eine Rolle, eine Geschichte,

die du kennst.


Ohne Maske beginnt etwas anderes: Präsenz. Verletzlichkeit. Freiheit.

Rollenspiel ist kein Versteck, sondern ein Spiegel.


Du darfst ausprobieren, wechseln, neu entscheiden.
Heute stark, morgen weich. Führend oder lauschend.
Alles ist erlaubt, solange es bewusst geschieht.

 

Du sitzt da – und entscheidest.
Ziehst du die Maske fester an, um dich neu zu erfinden?

 

Oder nimmst du sie ab, um dich zu zeigen?

Wagst du es?

Artemisia

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